Olaf Scholz – Betroffenheit auf Bestellung

Das Grinsen ist ihm vergangen. Komisch. Als der 16jährige Victor an der Alster erstochen wurde, haben auch Freunde Blumen nieder gelegt. Keine Spur von Scholz! Kein Wort von ihm!

Aber da war er ja auch noch nicht im Wahlkampfmodus!

Ebenso, wie Scholz die persönliche Verantwortung beim G 20 Gipfel ablehnt, übernimmt er sie auch nicht beim Messeranschlag in Barmbek.

Irgendwer hat ihm wohl klar gemacht, dass es besser wäre, sich in Barmbek blicken zu lassen und ein betroffenes Gesicht zu machen.

Zu erkennen, dass er als Hamburger Bürgermeister Merkels katastrophale Politik mit getragen hat, geradezu missionarisch bemüht war, den Hamburgern klar zu machen, dass wir gar keine Chance hätten, uns gegen diese Politik zu wehren, und dass er einer der Hauptverantwortlichen dafür ist, dass es nach der letzten Wahl zur Groko gekommen ist, liegt wahrscheinlich außerhalb seiner Einsichtsfähigkeit.

Erstaunlich allerdings, dass ausgerechnet das Abendblatt jetzt beginnt, Fragen zu stellen. Bisher hielten sich alle Medien sehr zurück, wenn es um Scholz ging, sehr zum Ärger unserer Hamburger Müllmänner, die die Unterstützung bitter nötig hätten.

Und wieder kein einziges Wort zum Todesopfer! Ein 50jähriger – ohne Name und Gesicht! Hatte er Familie? Lässt er Kinder zurück oder bedürftige Eltern?

Erwägt Scholz, ihnen einen Besuch abzustatten oder gar ihnen finanziell zu helfen?

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Über Ricarda

Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale, Parteilose Kandidatin für die Bürgerschaftswahl Hamburg 2013
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