Maskenbefreit – angepöbelt – und dann?

Ricarda

Ricarda

Ich bin maskenbefreit und gehe damit eher
entspannt um.  – Werde ich angehalten
und nach meiner Maske gefragt, sage ich freundlich:
Ich bin maskenbefreit.
Ist die Person, die mich fragt, aus meiner Sicht
dazu berechtigt, zeige ich auch das Attest vor.
Fast immer wird sich bedankt, lächeln, nicken
und eine schönen Tag gewünscht.

So soll das sein !


Aber…

… es kommt vor, dass sich andere herausnehmen, zu  pöbeln:

„Maske auf !“

Auch, wenn ich das ungern zu gebe, es sind vorwiegend alte frustrierte Weiber.
Sie keifen, und wenn ich sie darauf hinweise, dass sie nicht befugt sind,
andere Fahrgäste oder Kunden in dieser Weise anzusprechen, spucken sie Gift und Galle, etwa: „Wen ich anspreche, müssen sie schon mir überlassen.

HEUTE, am 7.01.2021,  ist es mir zu bunt geworden.
Ich habe so eine Person einfach ignoriert.
Prompt kam eine Verkäuferin auf mich zu,
die ich seit Jahrzehnten kenne, und fragte nach der Maske.

Nachdem ich mein Attest vorgezeigt hatte, erzählte ich ihr von dem Vorfall
und sie meinte, ich müsse die anderen auch verstehen.
Ich war drauf und dran gewesen, die Adressdaten
der ersteren Frau aufnehmen zu lassen, um Anzeige zu erstatten,
sagte das auch.  – Es nimmt einfach überhand im Moment.

Warum ist das so ?

Die Schuld daran gebe ich unserem derzeitigen Bürgermeister Peter Tschentscher,
den ich nur noch den Hasenfuß-Bürgermeister nenne.
Nachdem er bereits als Finanzsenator versagt hat, Bürgermeister als Lückenbüßer wurde, weil niemand den Job wollte, ihn auch nach der Wahl kaum jemand kannte, hat er mit Corona nun endlich ein Thema für sich entdeckt, bei dem er hofft, sich profilieren zu können.
Peter Tschentscher verkennt dabei, dass seine Aufgabe nicht darin besteht,
Merkels Hündchen zu sein.

Was ich Tschentscher konkret in Sachen Maskenpflicht vorwerfe, ist, dass
er nichts tut, um Menschen zu helfen, die von der Maskenpflicht befreit sind.
Viele Bürger wissen gar nicht, dass es uns gibt.

Viele wissen auch nicht, dass es überhaupt nicht erforderlich ist die Maskenbefreiung durch Attest nachzuweisen, denn in der Verordnung lautet die Formulierung :
glaubhaft machen“.

Das kann man auch durch den Schwerbehindertenausweis
oder das Asthmaspray tun.

Es geht darum, dass geschultes Personal dem Maskenbefreiten glaubt.
Laien dagegen geht das gar nichts an.  – Es fällt nicht nur unter den Datenschutz,
es betrifft vor allen Dingen das Vertrauensverhältnis Arzt/Patient.

Deshalb verurteile ich Aktionen von Ärztekammer-Vorständen,
die allen Ernstes kommunizieren, Hausärzte würden Gefälligkeitsatteste ausstellen.

Das ist Rufmord !

Es hat auch dazu geführt, dass einzelne Hausärzte sich nicht mehr trauen, Atteste auszustellen, was mich veranlassen würde, meinem Arzt nicht mehr zu vertrauen.

Was ist also zu tun ?

Bei Ladendiebstahl findet man oft den Hinweis:
Wir bringen jeden Fall zur Anzeige„.

Maskenbefreite sollten analog handeln.
Nun macht es wenig Sinn, in jedem Fall
eine Anzeige gegen Unbekannt
bei der Staatsanwaltschaft zu schreiben.
Die werden sowieso eingestellt.

Es gibt aber zahlreiche Beschwerdestellen.

So gibt es in Hamburg bei der Kripo eine Beschwerdestelle
und beim HVV bzw. HHA.

Es gibt Beschwerdestellen bei den Kammern und letztlich den Eingaben-Ausschuss.
Wenn sich einer beschwert, findet er selten Gehör. Tun wir uns jedoch zusammen und beschweren uns gemeinsam, könnte es gelingen, dass wir uns Gehör verschaffen.

Sammeln wir also Beschwerdegründe Maskenbefreiter.

Für jene, die uns gar nicht erst ins Geschäft, Gebäude, Bahn oder Fahrzeug (Taxi) lassen, haben wir damit bereits angefangen.

Aktion Menschenwürde Diskriminierung
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Über Ricarda

Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale, Parteilose Kandidatin für die Bürgerschaftswahl Hamburg 2013
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